Meist als sarkastische rhetorische Frage: [ von Brezi am 2008-07-22 20:47:47 ] "Dramst schowida von Bischgodn?" = "Du bist nicht ganz bei der Sache, wie?" - oder "Mir scheint, du dramst von Bischkodn" = "Mir scheint, du schätzt deine Idee nicht realistisch genug ein". Lieber dylanaufdeitsch! [ von eska am 2008-07-23 14:00:57 ] Ganz recht haben Sie hier nicht: Von den Eislutschern träumt man, wenn man überzogene, realitätsferne Vostellungen hegt, während das Biskottenträumen wie richtig beschrieben als "geistesabwesend" umschrieben werden kann. da hab ich wohl von bischgodn gedrahmd [ von dylanaufdeitsch am 2008-07-24 08:11:30 ] du hast recht, also in der Richtung: "norrenkastl schaun"
hab die Redewendung von den Eislutschern gleich als meine erste Wortspende eingetragen ;-) Als Verfasser des Eintrages [ von Brezi am 2008-07-24 17:08:29 ] finde ich eigentlich den Unterschied zwischen meiner und der nachgereichten Wendung nicht so krass. Die Übergänge sind aus meinem Verständnis fließend, denn, wie ich auch in meinem Beispiel andeute, kann von Biskotten zu träumen ein realitsvernes Denken bedeuten.
Noch wichtiger aber! Fein, dass die warmen Eislutschker jetzt auch bei uns im Katalog stehten Noch etwas anderes: [ von Brezi am 2008-07-24 17:16:37 ] Kommentare sind wichtig, aber eben so wichtig sind die so g. Bewertungen. Sie geben denen, die ein Wort nachschlagen, wichtige Hinweise auf Bekanntheitsgrad und Verbreitungsgebiet eines Wortes und dem Autor des Stichwortbeitrages ein wichtiges Feedback. Bleibt sein Wort lange "weiß", hält er es oft für fehl am Platz. Selbst ich habe, obwohl schon damals einer der älteren Hasen, um Eliminierung mancher meiner Wörter gebeten. *** Umgekehrt spart auch nicht mit negativen Bewertungen, wenn ein Wort offenkundig falsch übersetzt, dumm geschrieben, dem allgemeindeutschen Wortschatz zuzurechnen oder gar in Österreich gegenüber anderswo unterproportional vertreten ist. Aber bitte: nicht nach dem Motto handeln: was ich nicht kenn', gibt's auch nicht. Und bitte um Toleranz und Höflichkeit bei Fehlern. Zwischen einer harschen Zurechtweisung und dem Kriechen auf einer Schleimspur ist eine Menge Platz. Mehr zumindest, als manche glauben. @ Brezi [ von pedrito am 2008-07-28 12:53:07 ] Zu Deinem Kommentar: Du sprichst mir aus der Seele.
Da auch schon mir einerseits recht zynisch, des anderen von einer lieben “mujercita“ äußerst charmant erklärt, erfahren… Toleranz, liberales Verhalten und dass es Wörter oder Ausdrücke geben kann obwohl man sie selber nicht kennt
sollten Standard sein. Solche verdienen deswegen keine negative Beurteilung!
|